Haseler führt weiterhin Jungsozialisten Weilbach  
 

Kritik an Bürgermeister Schmitts Dynamik

Weilbach. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten (Jusos) haben am vergangenen Wochenende neu gewählt. Dabei wurde die bestehende Vorstandschaft bestätigt. Zudem waren das Gewerbegebiet Süd und die Kindergartengebühren Thema. 

In einem Jahresrückblick schilderte Vorsitzender Robin Haseler (Weckbach) die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Er bedauerte durch die Doppelbelastung von Unterbezirksvorsitz und AG Vorsitz nicht immer verfügbar gewesen zu sein. Dennoch zeigte sich Haseler mit der Arbeit insgesamt zufrieden.

So habe man zusammen mit der SPD am Glockenmarkt in Weilbach einen Stand betrieben. Außerdem wurden mehrfach Flyer im Ort verteilt und verschiedene Probleme in Weilbach angesprochen. Der Juso-Stammtisch und politische Diskussionen gehörten natürlich auch im vergangenen Jahr zum Standartprogramm. Weiterhin habe man viele Veranstaltungen auf Kreisebene mitorganisiert, wodurch natürlich viele Kräfte gebunden waren. So etwa die Disco-Veranstaltung der Jusos im Weilbacher Rathaussaal. Auch dieses Jahr hätten wieder etwa 500 Jugendliche die Veranstaltung zu einem Erfolg werden lassen.

Anschließend bestätigten die anwesenden Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft den amtierenden Vorstand. So führt Robin Haseler (Weckbach) ein weiteres Jahr die Arbeitsgemeinschaft. Ihm zur Seite stehen David Wörner als Stellvertreter und die Beisitzer Maximilian Breunig und Christine Breunig (alle Weilbach).

Nach den Wahlen standen aktuelle Themen im Fokus der Diskussion. So kamen auch die Jusos Weilbach nicht umhin, sich wieder mit dem Gewerbegebiet Weilbach-Süd zu beschäftigen. Die Jungsozialisten Weilbach stellen sich hierbei, genauso wie die örtliche SPD hinter den Weilbacher Bürgermeister Kern. Dennoch zeigte man sich erfreut über die Aussage, die in der Presse zu lesen war, dass die Stadt Amorbach nun einen „Schlussstrich“ unter die Auseinandersetzung setzen wolle. Ein Gegeneinander der kleinen Gemeinden und Städte im südlichen Landkreis sei kontraproduktiv. Es sei schließlich völlig klar, dass man nur durch kommunale Zusammenarbeit langfristig etwas erreichen könne. Allerdings hätten sich die Jungsozialisten vom Wechsel im Amorbacher Chefsessel schon etwas mehr Dynamik erhofft, als es derzeit der Fall ist.

Im weiteren Verlauf diskutierten die Jungsozialisten über Kindertagesstätten, Kindergrippen und die Kindergartengebühren in Weilbach. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob es in Zukunft nicht möglich sei, ganz auf die Gebühren zu verzichten. Allerdings müsse dies genau durchgerechnet werden, meinte Christine Breunig hierzu. Ein Bedarf für eine Kindergrippe unter drei Jahren bestehe laut einer Umfrage der Gemeinde im Übrigen derzeit nicht, merkte Haseler an.

Abschließend kündigte Maximilian Breunig an, dass die Jusos mit mehreren Kandidaten auf der Liste der SPD zu den Wahlen 2008 in der Marktgemeinde antreten werden. Die SPD Jugend hat sich zum Ziel gesetzt, einen Sitz im Rat zu erobern.

 

 
  (Boten vom Untermain, 07.05.2007)