Wie der Kreis Miltenberg eine AG subventionieren soll

Kurz zur Erinnerung:
Der Kreis Miltenberg hat seine Krankenhäuser an das Rhön-Klinikum (AG) verkauft. Dafür lächerliche 2,1 Mio. Euro (-600.000 Rückstellungen) bekommen. Ok, ein neues Teleportalkrankenhaus wurde gebaut, aber das Alte war ja gerade saniert worden. Anschließend wurden 37% der Mitarbeiter rausgeworfen (Landrats Schwing vorher: Es werden keine Arbeitsplätze abgebaut! – haha) und die Pflege wurde so mies, dass selbst die Senioren-Union (CSU) das kritisierte.

Nun wollen Mitglieder der CSU-Tarnliste “Neue Mitte” einen ehrenamtlichen Verein gründen um die Schwächen bei der Pflege zu kompensieren. Noch vor wenigen Tagen rühmte sich der Gründer der Neuen Mitte mit dem Verkauf des Krankenhauses! Nun wollen NM-Kandidaten einen Verein gründen, weil alles so schlecht läuft. Übrigens wollen sie jährlich 100.000 Euro vom Kreis für ihre ehrenamtlichen Bemühungen.
Kurz und knapp: Verkauft, Entlassen und nun zahlt der Kreis einem Verein viel Geld um diese Fehler auszubügeln? Hallo? Das ist eine Quersubventionierung der Rhön Klinikum AG! Die hat ihren Gewinn nämlich durch Entlassungen ect. im letzten Jahr um 10% geteigert…

Nachtrag: Auch Freie Wähler Miltenberg melden Bedenken an

(gefunden bei Thorsten)

0 Responses to “Wie der Kreis Miltenberg eine AG subventionieren soll”


  1. No Comments

Leave a Reply




Blog Top Liste - by TopBlogs.de

kostenloser Counter