.. nach der eher unerfreulichen ZP in Linguistik, bin ich zusammen mit meiner Freundin zu unseren Eltern gefahren. Wir sind also wieder in der Heimat und haben mehr oder weniger frei. Meine Freundin schlägt sich allerdings ein wenig durch das Dickicht der Bürokratie (wobei da die Heimatgemeinde Weilbach mit ihren hilfsbreiten Mitarbeiterinnen vieles erleichtert haben) um im Oktober Beamtin zu werden (naja die Ernennungsurkunde hat sie ja schon).
Ich dagegen hatte heute frei, frei frei und bin irgendwie in ein “Loch” gefallen. Den ganzen Morgen hatte ich den Gefühl ich müsste lernen. Habe dann irgendwann angefangen Latein Lernkärtchen zu sortieren und zum Glück abgebrochen. Lieber habe ich dann ein wenig in der “Blechtrommel” gelesen (gar nicht schlecht das Buch) und bin Nachmittags mit meiner Freundin und zwei Ponnies spazieren gegangen. (Wie schräg ich weiß.)
Mein eigener Rechner, den ich wegen einiger Aufträge (Homepages, Uni-Hausarbeit usw.) mitschleppen musste, habe ich aber noch gar nicht aufgebaut. Diesen Eintrag schreibe ich vom elterlichen Schneckenrechner.
Es ist jetzt einige Minuten nach Mitternacht und der “Urlaubstag” ist vorbei. Morgen bzw. heute werde ich dann anfangen die Cicero-Vokabeln zu lernen. Außerdem will ich diese Woche noch die “Blechtrommel” beenden und Anna Sehgers “Das siebte Kreuz” beginnen. Man muss ja auch nebenher etwas für die literarische Bildung tun. Außerdem stehen dann eben einige Arbeiten an, die ich in den letzten Tagen vernachlässigt habe. Pressebericht über die Juso Kreiskonferenz schreiben (und hier nachträglich bloggen), Grundgesetz an Herrn Schäuble schicken, ein Netzwerk bei den Schwiegereltern neu installieren/updaten, Homepages updaten und für die SPD vor Ort ein paar Sachen vorbereiten.
Genug zutun. Die nächsten zwei Wochen werden mir wohl nicht öd´. Und Ende August beginnen dann ja auch wieder die Lateinkurse. Immer fest im Blick – das Latinum… toll
Was heißt “unerfreulich”? Versemmelt oder “nur” nich’ so dolle?
(Kann mich erinnern, meine Linguistik-ZP war auch nicht berauschend)
Ich tendiere zu “versemmelt”