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Nicht geschafft

Das war natürlich abzusehen. Die FW und CSU haben ihren Kandidaten durchgebracht. Drei Stimmen entfielen auf Christine Haseler, neun Stimmen bekam der Kandidat der Freien Wähler. Eine Stimme war ungültig (leer abgegeben) und zwei Räte fehlten (Krankheit/Arbeit).

Warum war es trotzdem gut, dass Christine kandidiert hat?
Die FW-Mann war ja kein natürlicher Kandidat. Der alte zweite Bürgermeister wurde ja wegen Unterschlagung (Veruntreuung?) von Vereinsgeldern gegangen bzw. er ist zurückgetreten und dann verzogen. Plötzlich musste also ein neuer zweiter Bürgermeister her. Die FW taten sich damit nicht leicht, immerhin hatten sie gerade ihren Spitzenmann verloren (und waren über dessen Umtriebe natürlich auch geschockt). Die CSU hat momentan nicht den Willen, das Interesse oder die Kraft weitere Kandidaten zu stellen. Impulse gehen von dieser Partei momentan in Weilbach auch nicht wirklich aus. Zudem bedeutet so ein Amt Arbeit und wer will sich das noch zusätzlich aufhalsen? Die Kandidatensuche war also nicht so einfach. Die SPD dagegen hatte eine qualifizierte Kandidatin, die willens war. Die Mehrheit der Räte hat sich diesem Vorschlag verschlossen. Eigentlich hat auch niemand die SPD gefragt, was sie vom FW-Kandidaten hält. Der wurde vorgestellt und es hieß: “Die CSU hat auch nichts dagegen”. Punktum. Mehrheit ist ja da.
Christine hat die Wahl also verloren. Das ist aber nicht schlimm. Die SPD hat gezeigt: Wir haben genügend Leute, die das könnten. Das war uns wichtig. Christine hat sich in Weilbach bekannter gemacht und wir zusammen mit den anderen SPD Gemeinderäten natürlich auch so weitere Impulse für die Marktgemeinde geben.

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