Der Tag danach…

Überstanden! Vorbei! Erledigt!

Die schriftliche Magisterklausur wurde überlebt. Etwas Freude machte sich gleich beim Lesen der zwei Fragen breit. Wir (die unerschrockene Lerngruppe Utopien&Dystopien) hatten auf Wielands “Goldenen Spiegel” getippt und damit lagen wir genau richtig. Im Grunde hatten wir sogar schon einmal die Textstelle, die uns vorgelegt wurde, bearbeitet. Damit konnte man arbeiten. Vier Stunden hatten wir armen Magister Zeit (die Lehrämtler hatten fünf Stunden für die selbe Aufgabe) um etwas sinnvolles zu Papier zu bringen. Eine Mischung aus Analyse, Interpretation und Sekundärwissen. Also im Grunde ein Essay zu den zwei Fragen. Nach mehr als 15 Seiten war bei mir das Wissen aufgebraucht und es fühlte sich halbwegs “rund” an. Ich habe dann eine halbe Stunde vor Schluß abgegeben. Da ich mich kenne und eine Nachbearbeitung unter Druck keine gute Idee ist, habe ich die Zeit in diesem Sinne nicht genutzt. Man kann dabei einfach zu viel “verschlimmbessern”. Mit der Seitenzahl liege ich scheinbar halbwegs im Schnitt. Wenige haben mehr geschrieben, aber es kommt ja auf Qualität an, nicht auf Quantität. Daher kann es natürlich sein, dass jemand mit zehn Seiten Text eine glatte Eins bekommt und ich eine Drei. Allerdings denke ich mal, ich habe bestanden. So schlecht war es dann doch nicht. Ich hoffe auf Note Drei aufwärts.

Abschließend wurden erstmal einige Gläser Sekt vernichtet und wir warteten auf die Lehrämtler. Diese empfingen wir dann natürlich gebührend. Ein paar Kurze durften es dann auch sein. Immerhin haben wir alle in sechs Wochen mündliche Prüfung und mussten Platz auf der Festplatte schaffen. (Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. :-) )
Gegen Abend besuchten dann eine kleine Truppe übriggebliebener den Kinofilm “13 Semester”. Irgendwie empfanden wir das als sehr passend! Allerdings waren die meisten Anwesenden mit höheren Semesterzahlen geschlagen – wenn auch nur durch Studiengangwechsel.
Heute mache ich eine Pause und morgen wird dann ganz wild weitergelernt. Sind ja nichtmal mehr sechs Wochen bis zur Prüfung. AAaaahhhh! :)

2 Responses to “Der Tag danach…”


  1. 1 Yvonne

    wie gesagt: nach der Prüfung ist vor der Prüfung! Aber irgendwann gewöhnt man sich so dran, dass man einfach nicht mehr aufhören kann …

  2. 2 Robin

    Ich werde dich bei Gelegenheit daran erinnern :-)

Leave a Reply




Blog Top Liste - by TopBlogs.de

kostenloser Counter