Gerade habe ich mir das Gespräch von Peter Voss mit Juli Zeh angeschaut.
Juli Zeh gefiel mir in ihrer Argumentation sehr gut. Natürlich geht es vor allem um Bücher wie “Angriff auf die Freiheit” und damit um den Überwachungsstaat. Peter Voss hat dabei an manchen Stellen eine Unbedarftheit an den Tag gelegt, die mich schon erstaunte. Die leise Hoffnung, dass er hier nur des Teufels Advocat spielte, kann ich hier aber wohl begraben. Sicherlich denken die meisten Menschen so über diese Themen, wenn sie sich nicht näher mit dem Thema “Überwachungsstaat” beschäftigen.
Daher ist das Buch “Angriff auf die Freiheit” nur noch mehr zu empfehlen.
Peter Voß fragt die Schriftstellerin Juli Zeh from Netwatcher24 on Vimeo.
(via Netzpolitik.org)
Was erwartest Du von Peter Voß? Dass er in dem Gespräch etwa Wolfgang Schäuble verteidigt, ist bei einem langjährigen CDU-Mitglied doch wenig verwunderlich. Mittlerweile ist er zwar wegen der causa Brender ausgetreten, aber er argumentiert hier voll auf Parteilinie.
Ich weiß, dass Voss CDU Mitglied war, aber das entschuldigt ja nichts
Hm, das erste Mal, dass ich Juli Zeh gesehen habe. Gute Argumente, da hast du völlig Recht und auch wirklich eine interessante Diskussion. Aber sie kommt die meiste Zeit irgendwie ziemlich überheblich rüber. Gar nicht so sehr oberlehrerhaft wie sie irgendwann selbst sagt, sondern einfach arrogant. Liegt aber wohl auch daran, dass sie meist die Nase leicht nach oben richtet.
Ist noch aushaltbar, hab ja das ganze Video geschafft
und ich will auch nicht sagen, dass sie dadurch jetzt völlig unsympathisch wäre, aber das ist mir schon sehr aufgefallen.
Immer diese Schriftsteller pfff