Die WELT berichtet es gerade. Die Innenministerkonferenz hat beschlossen “ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen” einzuführen.
Wie lächerlich ist das denn? Was genau definieren denn die Herren Innenminister als “Killerspiel”? Warum wird es verboten? Angeblich wegen der Amoktat von Winnenden.
Wie peinlich ist das denn? Zuerst gelingt es den Innenministern nicht, ein ordentliches Waffenrecht auf die Beine zu stellen und nun werden Computerspiele verboten. Na, DAS wird sicherlich die nächste Amoktat verhindern. Da kann die Beretta ruhig weiterhin unter Papas Kopfkissen liegen. Davon geht ja keine Gefahr aus!
Hier die angebliche Richtlinie:
„Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen.“ (Quelle)
Was genau soll diese Definition? Welche Spiele fallen darunter? Wer entscheidet das? Und warum soll das nochmal verboten werden? Weil alle Spieler dadurch zu Amokläufern werden?
Was kommt noch? Die Innenminister verbieten bald Wasserspritzpistolen, Plastikgewehre, Schießbuden und ganz wichtig LARPS, denn da werden Gummischwerter verwendet.
Ich kann nur noch den Kopf schütteln!
Nachtrag: Laut einer Twittermeldung lehnen die Innenminister von Rheinland-Pfalz und NRW diesen Vorschlag strikt ab. Immerhin.
Nicht zu vergessen, Schach auch! Immerhin ist das ein sehr böses Killerspiel, bei dem systematisch geplant werden muss, verschiedene virtuelle Menschen zu töten um zu gewinnen.^^
Ihr dürft Cowboy und Indianer nicht vergessen, das ist ein Genozid an einer ganzen Rasse…