Nein, nicht von mir. Aber Genossin Anka hat sich auf ihrem Blog zum Thema geäußert. Diese Auffassung deckt sich eigentlich mit der Meinung der Jungsozialistinnen in meinem Unterbezirk.
AnKa: Die Quote und ich
Nachtrag: Und ich bin nach wie vor der Meinung, wenn diese Auffassungen bestehen, müssen wir darüber diskutieren. Übrigens auch ohne Scheu die neuen Medien dafür zu verwenden. Das kann zeitlich begrenzte Sitzungen doch schön ergänzen.
Meine spezielle Meinung: Mich nervt es, wenn eine Delegation aus Krankheitsgründen “bestraft” wird. Was kann die Delegation dafür, wenn drei Frauen von der Grippe erwischt werden? Aber hauptsache mal Stimmen abziehen. In Sachen Vorstände und Listen wäre mir eine 50% Quote lieber.
Hallo Robin,
AnKa und ich bzw. Doris sind bei Jusos on Tour verblieben, dass AnKa über bessere Instrumente nachdenkt, als die Quote, wenn sie welche gefunden hat, teilt sie sie Verband und Partei mit. Solange wir keine besseren haben, bleibt die Quote unangetastet. Dass du da auch eine sehr spezielle Meinung zu hast, kann sein. Quotendiskussionen bringen aber gar nix, daran wird so schnell nicht gerüttelt. Wäre gut, wenn sich deine Bezirksvorsitzende mal um die Quoten-Rüttler besser kümmern würde, bevor sie andere Sachen macht…
Ich rüttle nicht an der Quote. Ich finde es peinlich, wie nachlässig bei der Kommunalwahl damit umgegangen worden ist. Da haben wir Jusos viel zu wenig drauf gedrungen. Jedenfalls sehe ich das im nachhinein so. Ich muss mir da nämlich leider auch an die eigene Nase fassen, weil ich da zu wenig im eigenen Kreisverband getan habe.
Ich sehe die positiven Aspekte der Quote, aber eben auch die Nachteile. Anka schildert genau die Punkte, die unsere Jungsozialistinnen eben auch immer wieder anbringen.
Deswegen müssen wir darüber diskutieren. Ich glaube gerade die grundsätzliche Ablehnung der Diskussion ist für viele schlimmer, als alles andere. Ich komme damit zurecht. Wir erfüllen die Quoten (meistens). Die No-Go-Haltung: Das ist eigentlich auch das Einzige was mich daran ärgert. Wenn mir dauernd Jungsozialistinnen sagen: Ey, das nervt mich. Muss ich das ansprechen können, ohne als Frauenfeind abgebügelt zu werden. Oder was meinst du?
(Anka darf es ja sagen. Nur ein Mann nicht. Das ist manchmal lustig…)
Zu unserer Bezirksvorsitzenden zwei Dinge.
1) Sie hat sich um das Thema sehr wohl gekümmert. Wir hatten im Dezember mit Thomas Goger eine Diskussion zu dem Thema. Leider sind wir dort ebenfalls dabei verblieben – besser Instrumente gibt es momentan nicht und in der Tat ist eine Abschaffung eine deutliche Verschlechterung.
Vielleicht hat Anka ja noch gute Ideen… ich bin gespannt!
2) Ich könnt es ja mit deinen Worten sagen: Wir sind mit der Kandidatenlage zufrieden.