TSG (= Thorsten Schäfer-Gümbel) wurde verspottet, niedergeschrieben und hat ja eh keine Chance im Hessenwahlkampf. Wenn man die aktuellen Umfragen anschaut, könnte man Ypsilanti und den vier Neins aus Hessen eins über den Schädel geben.
Doch langsam wandelt sich etwas für TSG. SPIEGEL ONLINE, selbst in der Regel das oberste Basher-Magazin der Nation, schildert voller Verwunderung diesen Wandel von allgemeiner “Häme” zum “Kult”. Der Webgag “Yo isch kann” rauscht durch die Blogs, immer mehr User unterstützen TSG bei Facebook (in einer Woche jetzt über 200 Leute), das ZEIT Magazin bietet ein Obama-like Poster mit TSG und dem Schriftzug “HOPE” – Schäfer-Gümbel packt es sofort auf seine Homepage. Verwundert reiben sich also die Zeitungsmacher die Augen. Der Mann hat ja Humor! Er kann ja reden! Und er hält all den Spott gelassen aus!
Und plötzlich wandelt sich das Bild.
Hier geht es zum SPON Artikel “Politische Streitkultur: Die Würde des Gümbel” und der Artikel ist wirklich mal gut, denn es wird auf den bodenlosen Umgang der Medien mit einem Menschen hingewiesen. Nicht Programm, sondern Brille und Kinn in dieser Form zum Hauptthema zu machen.
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