Das ist natürlich eine heftige Geschichte: Die Landtagspräsidentin von NRW will ihre Mitgliedbeiträge nicht an ihre Partei abführen. Die CDU ist darüber nicht begeistert. Wenige Monate vor der Landtagswahl reiht sich so eine weitere Negativschlagzeile in eine inzwischen längere Reihe von Skandälchen und größeren Pannen.
Das Blog “Wir in NRW” hat die Geschichte aufgeschrieben. Übrigens auch mit der Beschreibung wie Regina van Dinther zu ihrem heutigen Job gekommen ist. Alles sehr spannend und wirft doch ein unschönes Licht auf eine Person, die ihrer Partei lange Zeit nicht einmal einen Mindesbeitrag (60€ im Jahr) gönnen wollte.
Monthly Archive for Januar, 2010
Bei “Where I Write” findet man schöne Fotos von den Arbeitsplätzen bekannter (engl.) Autoren. Ein paar nette Einblicke sind dabei. Besonders gut gefallen mir ja die chaotischen Räume, die vollgestopft sind mit Büchern.

Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz
Und nun soll ja der Jugendschutz dazu herhalten das Netz abzuklemmen. Mehr Infos hier…
Wenn es soweit kommt, wäre dieser Blog hier Geschichte.
Spaßantrag? Ja, so etwas gibt es. Bei den Jusos jedenfalls.
Ich möchte diese kleine Tradition heute ein wenig erklären.
Wie man sich vorstellen kann, muss man in Parteien so genannte Anträge stellen um seine politischen Ziele durch die Gliederungen der Partei zu bekommen. Läuft alles gut, dann kann ein Antrag, der in einem Ortsverein oder einer Juso AG gestartet ist, sich über Kreis, Unterbezirk, Bezirk, Landesverband zum Bundesverband hocharbeiten und schließlich wird er umgesetzt. Das wäre natürlich der einfachste Weg. In der Realität führen viele Wege nach Rom – respektive Berlin. Zudem muss man immer wieder Änderungsanträge behandeln und so einen Konsens der Partei herstellen.
Auch die Jusos stellen auf ihren Konferenzen Anträge. Die Gliederungen sind genauso aufgeteilt wie bei der SPD und man kann Anträge auch “quer” verweisen. Auf den unteren Ebenen macht man das eher selten, aber etwa auf Bezirksebene werden viele Anträge auch auf den SPD Bezirksparteitag verwiesen.
Soviel zu den normalen Anträgen. Es gibt aber noch “Spaßanträge”. Diese Anträge dienen zur Erheiterung des Parteitages und der anwesenden Delegierten. (So etwas wird natürlich auf Bundesebene eher nicht gemacht, aber in den Gliederungen darunter). Man kann sich ja vorstellen, nach einem oder zwei Tagen harten “Kampf” um jedes Komma, jeden Satz sind die Delegierten etwas abgespannt. Daher ist es bei den Jusos Bayern (ich weiß gar nicht ob das in den anderen Landesverbänden auch so ist) gute alte Tradition am Ende der Landeskonferenz einen Spaßantrag aufzurufen. Das führt zu dann meist zu viel Heiterkeit, sinnfreien Redebeiträgen und Gegenreden usw. Man nimmt sich also nach all dem Stress ein wenig selbst auf die Schippe.
Continue reading ‘Der Spaßantrag – Nacktscanner’
Das Thema Jugendräume wird die letzten Monate im Landkreis Miltenberg zu einem immer dringenderen Problem. Seitdem in der Kreisstadt Miltenberg die JUI geschlossen wurde, sieht es wirklich düster im Landkreis aus. Gerade im südlichen Teil des Landkreises gibt es eigentlich für Jugendliche gar keine Möglichkeiten mehr, sich irgendwo zu treffen.
Deshalb ist dies nicht nur ein Problem der Kreisstadt, der zwar als Zentrum eine besondere Aufgabe zukommt, sondern aller Kommunen.
Continue reading ‘Jugendräume und Jugendarbeit im Kreis Miltenberg’
Echte Fans von Andy Borg und dem Musikantenstadl sollten diesem Link folgen. Die Beschreibung der vergangenen Sendung ist einfach herrlich…
Lesebefehl
Es musste wohl eine Wahlniederlage kommen*, etwas gären und dann irgendwann kam dem Parteivorstand doch die epochale Erkenntnis: “Wir sollten vielleicht doch mal über Netzpolitik reden…”
Wie man bei Björn Böhning nachlesen kann, wird nun ein Gesprächskreis zum Thema Netzpolitik ins Leben gerufen. Mit Lars Klingbeil und Böhning sind damit auch Leute beauftragt, die diese ominösen neuen Medien nutzen.
Das ist ja mal ein Fortschritt. Warten wir ab, was daraus wird…
Weitere Meinungen:
Rotstehtunsgut.de
Pottblog
(* Nein, ich behaupte nicht, dass die fehlende Netzkompetenz Grund für die Wahlniederlage war. Allerdigs gehe ich davon aus, dass dieser Punkt uns durchaus 1-2 Prozent gekostet hat.)
Die CDU will wohl eine “Berliner Erklärung” verabschieden und darin festlegen, um welche Wähler in Zukunft geworben wird. Eigentlich lässt man nur die Wähler der Linkspartei “link” liegen. Ansonsten wirbt man um die Wählerschaft jeder Partei. Na, wenn das mal nicht nach hinten losgeht.
(Quelle: SPON)

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