Monthly Archive for Dezember, 2008

T Minus .. irgendwas

Jaja bald endet das Jahr 2008.
Ging ja flott. Rückblick? Fazit? Ausblick?
Ach, sparen wir uns das…

“Proscht Neujohr!”

2009 das Primat über die Politik zurückerobern

Kleiner Lesetipp: Ein Meinungsbeitrag in der ZEIT unter dem Titel:
Ausblick 2009: Das Primat über die Politik zurückerobern

Der schönste Satz des Beitrages gleich mal hier:

Die Lehre von der wundersamen Selbstvermehrung des Geldes auf den Finanzmärkten erinnerte ein wenig an die katholische Lehre von der Jungfräulichkeit: Niemand versteht sie, aber alle müssen dran glauben.

Regionaler Hohlspiegel!

Sicher kennen einige den “Hohlspiegel”. Die köstliche letzte Seite des SPIEGEL mit all den lustigen Irrungen und Wirrungen, die sich in der deutsche Sprache in der Presselandschaft finden. Regional gäbe es da auch viel zu holen (nicht nur auf meinem Blog)…

Heute in der Boten vom Untermain:

Jugendliche und Frauen kicken um die Wette

Jaja, der kleine, aber feine Unterschied. :)
Erklärend geht es dann aber weiter: “Fußballturniere für Juniorenmannschaften, eine Hallenkreismeisterschaft (Vorrunde 06) und ein Damenturnier veranstaltet der Miltenberger Spielverein von Samstag bis Dienstag, 3. bis 6. Januar, in der Mehrzweckhalle Miltenberg.”

Wieder ein Schritt zur “echten” Partei

Die Freien Wähler Unterfranken haben sich entschlossen eine (Bezirks-)Geschäftsstelle im Raum Würzburg zu errichten.
Zu den reinen Partei-Strukturen, die bereits wie eine Partei funktionieren – nur mit dem Label “keine Partei” – kommt nun auch eine normale Parteiinfrastruktur. Bezirksvorsitzender Dr. Fahn ist jedenfalls mächtig stolz. Immerhin ist die “Nicht-Partei” Freie Wähler nun im Grunde genauso aufgebaut wie eine Partei, funktioniert wie eine Partei, besitzt Mandate im Landtag, aber aller Welt hält sie für unabhängig.

Ich bin mal gespannt, ob sich diese Sichtweise mit dem Einzug in den Landtag mit der Zeit ändert…

Erst das Land, dann die Partei? – oder doch umgekehrt?

Die geflügelten Worte “Erst das Land, dann die Partei!” tauchen immer wieder auf, wenn Politiker den eigenen Mitgliedern eine schwer vermittelbare Entscheidung erklären will. Ich verzichte an dieser Stelle auf Beispiele. Statt die Gründe, Folgen und Möglichkeiten zu diskutieren, wird immer häufiger versucht solche Positionen mit diesem “Scheinargument” durchzuboxen.
Neben der Produktion meiner Hausarbeit lese ich ja gerade einige politische Bücher bzw. politikwissenschaftliche Bücher. Gerade habe ich als Abendlektüre Frank Walter: Baustelle Deutschland gelesen. Nach dieser Untersuchung könnte es manchmal für die Demokratie wertvoller sein, wenn die Parteien ihre Mitglieder und Stämmwähler (meist best. Wählerschichten, siehe Sinus-Studien) bedienen und deren Vorderungen vertreten, statt losgelöst nach obigem Motto zu agieren. Gerade in einer Welt die immer volatiler (geiles Wort) wird, könnte das den Parteien etwas mehr Verankerung verschaffen. Momentan sieht es nicht gut aus für die Parteien und damit auch für unsere Demokratie. Zum Teil sind sie daran auch selbst schuld. Alle Parteien versuchen in der Mitte ihren Platz zu finden. Natürlich sind hier die meisten Wähler zu finden. Aber langfristig beschädigt sich eine “Mitte”-Partei auch selbst. Ihre Richtung und ihr Ziel geht etwas verloren.

Vielleicht gibt es doch Momente in der Politik die heißen müssten: “Erst die Partei [also die Mitglieder], dann das Land!” und damit wäre dann dem Land langfristig mehr geholfen.

Wie denkt ihr darüber?

Weiter geht`s

Nach einer “kleinen” Blogpause habe ich nun wieder mehr Zeit für dieses Projekt.
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Frohes Fest

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Fest.
Nicht nur wegen den Weihnachtsvorbereitungen, sondern auch weil ich gerade an einer Hausarbeit arbeite, ist es hier sehr still geworden. Das wird sich spätestens im neuen Jahr ändern.

Feiert schön und bloß keinen Weihnachtsstress aufkommen lassen!

Heute Juso-Bezirksvorstandssitzung

Ort: Würzburg
Thema: das gestern beschlossene BKA-Gesetz.

Fast unnötig zu erwähnen, dass wir so unsere Probleme mit diesem Gesetzeswerk haben…

Nur noch ein Buch…

Oh krass. Ich habe mich heute durch vier bzw. fünf Bibliotheken gekämpft. Landesbibliothek, Instututsbibs, Universitätsbibliothek, Wirtschaftsarchiv für BW in Hohenheim… ich habe etwa vier Stunden fast nur in U-Bahnen verbacht und zwischendrin war ich “schnell” Bücher abholen und kopieren. Die Kopierer in der Uni waren natürlich wieder völlig überlastet. Endlose Schlange. Aber wir haben ja nur fünf Kopierer … einer war dann auch kaputt.
Im Wirtschaftsarchiv in Hohenheim hab ich dann pro Kopie 20 Cent berappen dürfen. Ich habe dann doch nicht das ganze Buch kopiert. Wirklich heftig.
Jetzt packe ich und fahre in die Heimat. Einen Einkaufskorb mit Büchern habe ich dabei…

P.S.
Dann wollte ich noch schnell Wein kaufen gehen. Ich hatte vergessen, dass heute der VfB gegen den belgischen Meister spielt. Jaja .. der Weihnachtsmarkt hatte irgendwie WM-Feeling! Oleeee, Oleeee… arg.

Die lieben Bücher…

Anfang Januar muss ich eine Hausarbeit für mein Blockseminar in Literatur abgeben. Nun brauche ich also viele, viele Bücher, ist ja normal. Nun stehen aber auch die Feiertage vor der Türe und dann werden die Bibliotheken geschlossen haben. Zudem fahre ich nach Hause.
Also bedeutet das für mich, heute noch wie wild alle möglichen Bücher zu bestellen. Und natürlich wird mir irgendein wichtiges Buch erst auffallen, wenn ich nicht mehr in Stuttgart weile. Ich mag so etwas nicht! Heute muss ich also nicht nur in die Uni Bibliothek, sondern auch in die Landesbibliothek und ins Wirtschaftsarchiv BadenWürttemberg an der Uni Hohenheim. Hoffentlich komm ich überhaupt an den Aufsatz heran, den ich brauche.

Sowas nervt mich. Den ganzen Tag unterwegs wegen zwei, drei Büchern und dann sind sie wahrscheinlich Schrott.




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