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in weckbach nichts neues

Man könnte – wie immer – über viele Themen bloggen. Es gibt wieder viele Aufreger kommunal und auch in den großen Medien. Ich habe lieber mal ein paar Bewerbungen geschrieben. Ansonsten beschäftigen mich meine zwei Töchter doch ein wenig.
Zwei Töchter. Wow. Das hätte man mir mal im Jahr 2010 sagen sollen.
.unglaublich.

Hobbit

Teil 1 läuft nun in den Kinos. Leider Teil 1 von 3. Der Film hat mir gut gefallen. Da ich den Roman vor langer Zeit gelesen habe, sind mir die Abweichungen kaum aufgefallen. Aber die Länge des Films ist schon heftig. Und das dann nochmal zweimal?!

Die Effekte waren nett, das HdR-Feeling sofort wieder da. Bilbo Darsteller Martin Freeman gefällt mir ausgesprochen gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Über die Werktreue dürfen gerne die Hardcorefans diskutieren. Dazu zähle ich mich schon länger nicht mehr.

Weinen oder Lachen?

Heute erschien in der Boten vom Untermain ein Leserbrief. Autor ist der gescheiterte Kandidat in Spe über den ich gestern ein paar Zeilen verloren habe. Die Presse sah sich wohl genötigt den Leserbrief zu drucken um dem Vorwurf der Zensur etc. zu entgehen. Zudem konnte die Zeitung damit ihren Aussagen über die Unfähigkeit des Fast-Kandidaten noch unterstreichen.
Jemand der nicht einsehen will, dass politische Ahnungslosigkeit vielleicht ein Hemmschuh sein könnte – okay. Aber jemand der nichtmal anerkennt, dass eine staatsanwaltschaftl. Ermittlung eben ein Grund ist, nicht nominiert zu werden. Abgesehen von mangelnden Wissen, Visionen und Überzeungskraft. Wenn man das alles nicht begreift oder einsieht und dann der Presse politische Ahnungslosigkeit vorwirft, dann weiß ich nicht, ob ich lachen und weinen soll.
(Zugegeben: Manchmal wirft man der Presse sowas vor, aber hier ist es unberechtigt.)

Mit diesem Leserbrief unterstrich der Fast-Kandidat seine Qualitäten. Immerhin: Das Amorbacher Sommerloch war gefüllt und kurzzeitig erwarteten alle einen heiteren Wahlkampf. Nun tritt nur der amtierende Bürgermeister Peter Schmitt (CSU) nochmals an. Er wird es wieder werden. Den schwarzen Peter hat er auch, könnte man sagen. So pleite Amorbach ist, will das doch eh keine machen – hat man mir neulich gesagt. Das sieht man mal.

Und jetzt. Ein wenig Musik.

Die Urlaubszeit ist eine schöne Zeit. Vor allem wenn gleichzeitig keine SPD Termine warten. Im August habe ich diese in der Tat auf ein Minimum reduziert. Das hat nicht nur meiner Dissertation gut getan, sondern bot auch Raum sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Mal schnell in drei Tagen einen 500 Seiten Roman lesen (Das Lied von Eis und Feuer 3), mit meiner Tochter im Sandkasten spielen, zeitraubende Computerspiele zocken, das gemeinschaftliche Seriengucken wieder aufnehmen (HIMYM usw.) oder ein wenig Musik hören. Interessanter Weise verspürte ich dagegen keine Lust diesen Blog zu füllen. Das war mal anders, aber gut, Blogs sind ja angeblich auch out und so.

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Ein Wulff kommt selten allein?

2011 wollte uns Herr Guttenberg für dumm verkaufen (und nimmt nun einen zweiten Anlauf)
2012 ist es also der Herr Wulff.

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein langer Kommentar zu den ganzen Vorfällen stehen. Aber ich will nicht mehr. Es bleibt festzuhalten, dass Herr Wulff nicht (nur) wegen seiner Verfehlungen in der Kritik steht, sondern insbesondere wegen seines Umgangs mit der Affäre. Das ist unwürdig. Er wird es nun versuchen auszusitzen und die BILD wird dagegen anschreiben.

Bis zum großen ARD/ZDF Interview wollte ich den Rücktritt Wulffs nicht. Nicht schon wieder ein Rücktritt, dachte ich mir. Nach dem Interview war ich fest davon überzeugt, dass so eine Person nicht in das Amt des Bundespräsidenten passt.
Er hat die Mitleidsnummer abgezogen, die Tränendrüse gedrückt und vermutlich auch einige Details bewusst ausgelassen.
Am Ende bleibt der Satz bei mir hängen, dass er so überraschend zum Bundespräsident gewählt worden sei.

Bei meinem nächsten Job fordere ich dann auch erstmal eine mehrjährige Einarbeitungszeit. Ich meine, wenn der Herr Wulff…

Und 2013 wird er Ministerpräsident in Bayern

Alles nicht so schlimm. Der superreiche Baron Guttenberg zahlt für seine Vergehen 20.000€ an die deutsche Krebshilfe und das Strafverfahren wird eingestellt. Wenn der Angeklagte die Einstellung beantragt, ist das übrigens ein Schuldeingeständnis. Allerdings sieht es natürlich viel besser aus. Er hilft ja auch noch mit dem Geld. Mei, was für ein guter Mensch.

Nebenbei wird gerade das Comeback gestartet. Ein Auftritt in Canada, neues Outfit (weniger Pomade!) und ein Buch wird bald erscheinen. Bis 2013 hat er dann einen Heiligenschein und wird Ministerpräsident von Bayern.
“Ich könnt’ kotzen,” war ein sehr häufiger Kommentare auf Facebook zu diesem Thema. Gerade von Wissenschaftlern. Das ist auch kein Wunder. Der Ruf des Doktorgrades ist nachhaltig geschädigt, auch von Merkel und ihren Aussagen. Und da der feine Herr Baron sich mit seinem Geld ja aus der Schlinge ziehen konnte (20.000€ sind für ihn ja eine schlimme Summe. Schmerzlich!), ist das System Wissenschaft auch beschäfigt. “Sind ja alles eh nur Abschreiber…” (Quelle: Stammtisch).
Wenn das alles so einfach ist, dann wird meine Doktorarbeit (neben dem anspruchsvollen Beruf und meiner Familie) sicher auch ganz schnell fertig werden. Schließlich habe ich bereits das FAZ-Abo im Haus. Das geht jetzt fix…

Kleine Pause

Ja, es gab eine kleine Pause auf diesem Blog. Warum? Nun ersteinmal fand letzten Sonntag die Taufe meiner Tochter Helene statt. Ich glaube ohne die Mithilfe von Familie, Freunden und Nachbarn wären wir durchgedreht. Zwei Tage Aufbau, da wir nicht in eine Wirtschaft wollten, sondern in der eigenen Wohnung gefeiert haben und abgebaut wird eigentlich immer noch.
Eine Woche zuvor fand der SPD Unterbezirksparteitag statt und auch hier gab es viel zutun. Ohne auf die Details einzugehen, muss ich doch sagen, dass ich schon lange keinen so regen, diskussionsfreudigen Parteitag erlebt habe.
Am Ende bleibt dann noch die Arbeit, die es neben unzähligen SPD Veranstaltungen, Sitzungen etc. zu bewältigen gilt. Irgendwoher muss dann ja auch das Geld kommen. Aus unerfindlichen Gründen zahlt die SPD mir ja kein Geld :) Auch hier geht es am Ende nicht darum nur Kinder mal kurz zu bespaßen. Es eröffnen sich Probleme, die es mit den Eltern zu klären gilt und natürlich will man auch eine pädagogisch wertvolle Nachmittagsbetreuung leisten. Ohne meine Kollegin wäre ich da sicherlich aufgeschmissen. Aber bisher funktioniert das gut.

Vielleicht erscheinen in den nächsten Tagen neue Beiträge. Vorgenommen habe ich mir jedenfalls einen Beitrag über das AWO Integrationsprojekt in Erlenbach am Main. Auf der SPD Kreisvorstandssitzung am Montag wurden die Tätigkeiten des vergangenen Jahres präsentiert und ernteten offene Münder, was hier in einem Jahr alles geleistet wurde. Das wäre sicherlich einen Beitrag wert.

Rap 4 Kids – Teil II

Harte Reaktionen löste der unten verlinkte Song “Wir stehn auf” (Rap4kids) bei einem der “Leitmedien” der Rap-Szene aus. Wegen dem Aufruf zur Todesstrafe kam der Song nicht besonders gut in der Kritik weg. Ein Vergleich zu NPD-Slogangs wurde gezogen. Den ganze Text von rap.de gibt es hier.

Ich hatte bis dato ja den Eindruck, dass die “Provokationen” im Songtext gewollt sind und im Sinne eines kleinen Aufregers auch zur Promo genutzt werden soll. Nach einigen Aussagen der teilnehmenden Künstler scheint dies eher nicht so gewesen zu sein. Erstaunlich. Ich hätte erwartet, dass Texte vorher auf solche Dinge “abklopft” und darüber nachdenkt.

Aus dem Odem des Netzes steigt der Geist des Bösen!

Sagt die Spaßkanonen der CSU, Hans-Peter Uhl. Quasi der Uhlenspiegel der Innenpolitik.

So sagte er doch in einem Deutschlandfunkinterview folgendes:

Frage: Wie ethisch oder unethisch ist es, den Doppelanschlag von Oslo als politischer Trittbrettfahrer zu nutzen?

Uhl: Ich möchte auf diese Äußerung nicht näher eingehen, das kommt von linker Seite. [....] In Wahrheit wurde diese Tat im Internet geboren.[....] Wir sind uns einig, das Internet weiter überwachen zu müssen.[....]

Aus den Klüften des schwarzen Gebirges, dem Netz, tauchen sie auf. Es sind die bösen Gedanken, die uns zu Verbrechen verleiten. Das Netz gebirt diese Teufelskinder und nur der strahlende Recke Uhl, Ritter in seiner weißblauen Rüstung wird sie mit seiner Lanze des verbalen Nonsens vertreiben! Genau… meine Güte… was für ein … Uhlenspiegel!

(Quelle: Netzpolitik.org)

Google+

Ich wollte es nur am Rande erwähnen. Ja, ich bin nun auch bei diesem Netzwerk zu finden.
Die Idee mit den Kreisen finde ich schon einmal richtig gut.

Einen Kommentar zu Google Plus findet man übrigens ganz frisch auf SPON (Mitbekommen über G+, nicht über Twitter).