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robin

19% in Weilbach – Yeah!

Auf dieses Ergebnis kann Weilbach stolz sein. 19% der wahlberechtigten Weilbacher haben sich am Volksbegehren beteiligt. Das ist ein deutliches Statement gegen Studiengebühren, bedenkt man die eher ungünstigen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Im Landkreis Miltenberg lag die Beteiligung am Volksbegehren mit 13% unter dem Landesschnitt. Neben Großwallstatt 19,2% hat Weilbach hier ein Spitzenergebnis erzielt (Platz 2 im Landkreis).
Ich denke die SPD Aktionen haben hier ein wenig mitgeholfen.

In eigener Sache: “You’ve been mentioned”

Nett. Ein Scherz über die Medienschelte gegen Steinbrück bringt mir ein Zitat im Handelsblatt ein.
Damit wären dann also meine 15 sec Twitterruhm für dieses Jahr abgedeckt.

Was “schon”?

Im Grunde sind es nur nüchterne, für die SPD wenig erfreuliche Zahlen. Steinbrück knickt in der neusten Umfrage (DeutschlandTrend) massiv ein. SPIEGEL Online titelt hierzu: “Steinbrück schon unbeliebter als Westerwelle”

Das Wörtchen “schon” hat mich eine Weile nicht losgelassen. Denn damit signalisiert der Autor des Textes … was?

a) Was “schon”? Wir hatten noch viele Artikel über / gegen Steinbrück um unsere Auflage (Klicks) nach oben zu treiben.

b) Gott, unbeliebter als Westerwelle? Das geht?

c) Wenn wir so weitermachen, tritt er gar nicht mehr an. Wir sind schon weit gekommen.

Die vielen Medienberichte über Steinbrück haben jedenfalls Wirkung gezeigt. Wie man das allein mit einer Überschrift macht, haben zuletzt das Handelsblatt gezeigt (Stichwort: Gefälligkeiten – hat sich als Unsinn herausgestellt) und eben SPON mit diesem Titel. Aber eine Kampa gegen Steinbrück gibt es natürlich nicht. Da springen nur viele Journalisten auf einen Zug auf.
Mal sehn, wer der nächste Politiker ist?
Was macht eigentlich Merkel so?

Hobbit

Teil 1 läuft nun in den Kinos. Leider Teil 1 von 3. Der Film hat mir gut gefallen. Da ich den Roman vor langer Zeit gelesen habe, sind mir die Abweichungen kaum aufgefallen. Aber die Länge des Films ist schon heftig. Und das dann nochmal zweimal?!

Die Effekte waren nett, das HdR-Feeling sofort wieder da. Bilbo Darsteller Martin Freeman gefällt mir ausgesprochen gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Über die Werktreue dürfen gerne die Hardcorefans diskutieren. Dazu zähle ich mich schon länger nicht mehr.

Nominierungsmarathon

Mit Bezügen auf Marathon sollte man im Grunde vorsichtig umgehen. Nachdem die Athener im Jahr 490 v. Chr. die Perser bei Marathon geschlagen hatten, wurde ein Bote nach Athen geschickt. Völlig entkräftet brachte er die Nachricht vor das Volk – und starb. Da ich nun nicht vor habe, nach den kommenden Nominierungskonferenzen, Parteitagen und Wahlkampfveranstaltungen vor dem Volk mein Leben auszuhauchen, war der Titel wohl nicht ganz so passend gewählt.

Sei es drum. Die nächsten Wochen werden Wahlkreiskonferenzen abgehalten, Parteitage einberufen usw. Warum? Es stehen Landtags-, Bezirkstags-, und Bundestagswahlen vor der Tür. Inzwischen sind die meisten Kandidaten der SPD bekannt. Sie sind zwar noch nicht nominiert, aber es gab von den Vorstanden Voten. Das ist ein übliches Mittel mit einer Unterstützungsbekundung (“Wir votieren für Person X”) schon eine Person herauszupicken. Natürlich könnten auch mehrere Personen antreten. Dann kommt es zur Kampfabstimmung auf der Konferenz. Bisher sieht es nicht danach aus.

So hat der Unterbezirk (Wahlkreis Main-Spessart/Miltenberg) für den Bundestagswahlkampf 2013 Bernd Rützel (Gemünden a. Main) vorgeschlagen. Er trat bereits 2009 für uns in diesem Wahlkreis an. Dieses Mal rechnen wir uns bessere Chancen aus und hoffen, dass Bernd in den Bundestag einziehen kann.

Der Landkreis Main-Spessart wird bereits von Harald Schneider (Karlstadt) im Landtag vertreten. Er wurde auch bereits wieder als Kandidat nominiert. Ihm zur Seite steht im Wahlkampf Marc Schenk (Arnstein), der sich um ein Bezirkstagsmandat bewirbt.

Im Landkreis Miltenberg tritt Thorsten Meyerer (Klingenberg) an um ein Landtagsmandat zu erringen, für den Bezirkstag kandidiert Thomas Gareus (Miltenberg).

Bedenkt man die noch folgenden Nominierungen im Jahr 2013 für die Kreistagswahlen, die Landratswahl, die Bürgermeisterwahlen und Gemeinderatswahlen, wird das ein langes Jahr voller Wahlkämpfe.

Ich hoffe mal, wir bleiben fit bis zum Ende.

Klingenberg: Stichwahl!

Nach der Bürgermeisterwahl in Klingeberg am Main bleibt es spannend. Reichwein und Scholz müssen in die Stichwahl. In zwei Wochen wird sich dann herausstellen, wer die klamme Stadt regieren darf. Interessant für Weilbacher ist natürlich die Tatsache, dass mit Steffen Scholz (ÖDP) dort für die Freien Wähler der Chef des Kommunalunternehmens Weilbach antritt. Gewinnt er in zwei Wochen, würde dies doch einen deutlichen Umbruch in der Gemeinde bedeutet. Unser Bürgermeister müsste einen neuen Mann für das Unternehmen suchen. Mit dieser Kandidatur dürften natürlich auch Gerüchte verstummen, dass Scholz 2014 in Weilbach kandideren will.

In Klingenberg geht Reichwein mit 45% als Favorit in die zweite Runde. Er hat 8% Vorsprung vor Scholz mit 37%. Allerdings ist offen, wer die 18% des dritten Kandidaten bekommen wird. Der Grüne Kandidat schied in der ersten Runde aus und sicherlich wird so mancher “Grüner” nun zur “ÖDP/FW”-Alternative wechseln. Es bleibt spannend.

(Stimmergebnis hier)

Das Land des aufgehenden Lächelns …

Heute findet sich in der Boten vom Untermain eine schöne Überschrift zu einem übrigens sehr lesenswerten Artikel über japanische Besucher, die sich in Sachen Energiewende informieren.

Der Titel: “Know-how für Gäste aus dem Land des Lächelns”

Und nun Klugscheißermodus an:
Dummerweise ist das “Land des Lächelns” China. Chinesen lächelns immerzu (übrigens besonders wenn sie wütend sind, habe ich irgendwo gelesen).

Japan dagegen wird als das “Land der aufgehenden Sonne” bezeichnet. Das leitet sich aus der jap. Landesbezeichnung Nippon (Nihon) ab. Nippon bedeutet nämlich in etwa Ursprung/Beginn/Wurzel der Sonne.

Wollt ich nur mal angemerkt haben. Klugsheißermodus aus.

(Nachtrag: Die Onlineredaktion der Boten hat den Titel auf meinen Hinweis hin in der Onlineversion geändert.)

Frauen und Kinder umsonst!

Das war mir bisher gar nicht bewusst. Geht man bei uns als Zuschauer zu einem Fußballspiel z.B. gestern zum Heimspiel Weckbach: Collenberg, welches wir leider 0:4 verloren, dann zahlen nur die Männer. Frauen und Kinder sind also kostenlos mitzuführen. Klar, Kinder zahlen keinen Eintritt, aber den Grund für die weiblichen Freikarten habe ich noch nicht herausgefunden. Alle Befragten meinten nur: Das ist halt so.
Der Witz an der Sache: Ca. 1/3 der Zuschauer waren Frauen. Da lassen sich die Vereine richtig Geld durch die Lappen gehen.
Meine Frau quittierte diese Regelung übrigens mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ich denke, sie hätte lieber bezahlt. :)

Hätt’ ich doch bloß keine Witze gemacht…

Kleine Morgennotiz:

Die Geschichte um Amorbach und dem Beinahe-Kandidaten nimmt kein Ende. Heute darf sich der B-Kandidat mit einer Pressemitteilung zu Wort melden und den Kreisvorstand der Grünen kritisieren. Langsam wird es lächerlich. Natürlich darf der Herr auf die Unschuldsvermutung hinweisen, aber der Rest der Meldung ist grober Unfug. Erst will er sich von den Grünen aufstellen lassen, nun kritisiert er sie als “schwach” usw. Meine Güte.

Hier geht es zum Artikel der Bote vom Untermain.

Distanzierungen

Weiter geht es im Unterhaltungsstadl rund um Amorbach, dem Fast-Kandidaten und den Grünen.
Nach dem Pressebericht über die gescheiterte Nominierung am Dienstag, einem Leserbrief hierzu folgt nun eine Pressemitteilung der Grünen. Man muss schließlich im Gespräch bleiben. Bad news are good news? Or, not?
In diesem Fall hätte man es vielleicht auf sich beruhen lassen sollen. Die Grünen betonen in ihrer PM lediglich, dass der Fast-Kandidat kein grüner Kandidat gewesen sei. Eine deutliche Distanzierung also. Man hat mit dem Mann eigentlich nichts zutun und wollte ihm lediglich die Chance zur Kandidatur geben. Dabei hat man sich eben in ihm getäuscht. Da hätte man sich lieber die PM sparen sollen. Nun wissen zwar alle, dass der Fast-Kandidat kein Grüner ist, aber alle haben die ganze Woche nur von der Pleite der Grünen in Amorbach gelesen.

Und morgen? Da distanziert sich der Fast-Kandidat von den Grünen, die ihn so unsolidarisch behandelt haben. Und am Sonntag distanziert sich dann der Leser von Grünen und Fast-Kandidat, weil erst das Thema leid ist. Zum Glück gibt es Sonntag keine Zeitung mehr.