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robin

Klingenberg: Stichwahl!

Nach der Bürgermeisterwahl in Klingeberg am Main bleibt es spannend. Reichwein und Scholz müssen in die Stichwahl. In zwei Wochen wird sich dann herausstellen, wer die klamme Stadt regieren darf. Interessant für Weilbacher ist natürlich die Tatsache, dass mit Steffen Scholz (ÖDP) dort für die Freien Wähler der Chef des Kommunalunternehmens Weilbach antritt. Gewinnt er in zwei Wochen, würde dies doch einen deutlichen Umbruch in der Gemeinde bedeutet. Unser Bürgermeister müsste einen neuen Mann für das Unternehmen suchen. Mit dieser Kandidatur dürften natürlich auch Gerüchte verstummen, dass Scholz 2014 in Weilbach kandideren will.

In Klingenberg geht Reichwein mit 45% als Favorit in die zweite Runde. Er hat 8% Vorsprung vor Scholz mit 37%. Allerdings ist offen, wer die 18% des dritten Kandidaten bekommen wird. Der Grüne Kandidat schied in der ersten Runde aus und sicherlich wird so mancher “Grüner” nun zur “ÖDP/FW”-Alternative wechseln. Es bleibt spannend.

(Stimmergebnis hier)

Das Land des aufgehenden Lächelns …

Heute findet sich in der Boten vom Untermain eine schöne Überschrift zu einem übrigens sehr lesenswerten Artikel über japanische Besucher, die sich in Sachen Energiewende informieren.

Der Titel: “Know-how für Gäste aus dem Land des Lächelns”

Und nun Klugscheißermodus an:
Dummerweise ist das “Land des Lächelns” China. Chinesen lächelns immerzu (übrigens besonders wenn sie wütend sind, habe ich irgendwo gelesen).

Japan dagegen wird als das “Land der aufgehenden Sonne” bezeichnet. Das leitet sich aus der jap. Landesbezeichnung Nippon (Nihon) ab. Nippon bedeutet nämlich in etwa Ursprung/Beginn/Wurzel der Sonne.

Wollt ich nur mal angemerkt haben. Klugsheißermodus aus.

(Nachtrag: Die Onlineredaktion der Boten hat den Titel auf meinen Hinweis hin in der Onlineversion geändert.)

Frauen und Kinder umsonst!

Das war mir bisher gar nicht bewusst. Geht man bei uns als Zuschauer zu einem Fußballspiel z.B. gestern zum Heimspiel Weckbach: Collenberg, welches wir leider 0:4 verloren, dann zahlen nur die Männer. Frauen und Kinder sind also kostenlos mitzuführen. Klar, Kinder zahlen keinen Eintritt, aber den Grund für die weiblichen Freikarten habe ich noch nicht herausgefunden. Alle Befragten meinten nur: Das ist halt so.
Der Witz an der Sache: Ca. 1/3 der Zuschauer waren Frauen. Da lassen sich die Vereine richtig Geld durch die Lappen gehen.
Meine Frau quittierte diese Regelung übrigens mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ich denke, sie hätte lieber bezahlt. :)

Hätt’ ich doch bloß keine Witze gemacht…

Kleine Morgennotiz:

Die Geschichte um Amorbach und dem Beinahe-Kandidaten nimmt kein Ende. Heute darf sich der B-Kandidat mit einer Pressemitteilung zu Wort melden und den Kreisvorstand der Grünen kritisieren. Langsam wird es lächerlich. Natürlich darf der Herr auf die Unschuldsvermutung hinweisen, aber der Rest der Meldung ist grober Unfug. Erst will er sich von den Grünen aufstellen lassen, nun kritisiert er sie als “schwach” usw. Meine Güte.

Hier geht es zum Artikel der Bote vom Untermain.

Distanzierungen

Weiter geht es im Unterhaltungsstadl rund um Amorbach, dem Fast-Kandidaten und den Grünen.
Nach dem Pressebericht über die gescheiterte Nominierung am Dienstag, einem Leserbrief hierzu folgt nun eine Pressemitteilung der Grünen. Man muss schließlich im Gespräch bleiben. Bad news are good news? Or, not?
In diesem Fall hätte man es vielleicht auf sich beruhen lassen sollen. Die Grünen betonen in ihrer PM lediglich, dass der Fast-Kandidat kein grüner Kandidat gewesen sei. Eine deutliche Distanzierung also. Man hat mit dem Mann eigentlich nichts zutun und wollte ihm lediglich die Chance zur Kandidatur geben. Dabei hat man sich eben in ihm getäuscht. Da hätte man sich lieber die PM sparen sollen. Nun wissen zwar alle, dass der Fast-Kandidat kein Grüner ist, aber alle haben die ganze Woche nur von der Pleite der Grünen in Amorbach gelesen.

Und morgen? Da distanziert sich der Fast-Kandidat von den Grünen, die ihn so unsolidarisch behandelt haben. Und am Sonntag distanziert sich dann der Leser von Grünen und Fast-Kandidat, weil erst das Thema leid ist. Zum Glück gibt es Sonntag keine Zeitung mehr.

Weinen oder Lachen?

Heute erschien in der Boten vom Untermain ein Leserbrief. Autor ist der gescheiterte Kandidat in Spe über den ich gestern ein paar Zeilen verloren habe. Die Presse sah sich wohl genötigt den Leserbrief zu drucken um dem Vorwurf der Zensur etc. zu entgehen. Zudem konnte die Zeitung damit ihren Aussagen über die Unfähigkeit des Fast-Kandidaten noch unterstreichen.
Jemand der nicht einsehen will, dass politische Ahnungslosigkeit vielleicht ein Hemmschuh sein könnte – okay. Aber jemand der nichtmal anerkennt, dass eine staatsanwaltschaftl. Ermittlung eben ein Grund ist, nicht nominiert zu werden. Abgesehen von mangelnden Wissen, Visionen und Überzeungskraft. Wenn man das alles nicht begreift oder einsieht und dann der Presse politische Ahnungslosigkeit vorwirft, dann weiß ich nicht, ob ich lachen und weinen soll.
(Zugegeben: Manchmal wirft man der Presse sowas vor, aber hier ist es unberechtigt.)

Mit diesem Leserbrief unterstrich der Fast-Kandidat seine Qualitäten. Immerhin: Das Amorbacher Sommerloch war gefüllt und kurzzeitig erwarteten alle einen heiteren Wahlkampf. Nun tritt nur der amtierende Bürgermeister Peter Schmitt (CSU) nochmals an. Er wird es wieder werden. Den schwarzen Peter hat er auch, könnte man sagen. So pleite Amorbach ist, will das doch eh keine machen – hat man mir neulich gesagt. Das sieht man mal.

Grüne Pleite in Amorbach

Das haben sich die Grünen im Kreis Miltenberg so schön vorgestellt. Da dient sich ihnen ein Kandidat für den Bürgermeisterwahlkampf in Amorbach an. Aufgrund der kurzen Frist bis zum Ende der Anmeldung (Aufstellung) wird flux eine Kreisversammlung einberufen.
Bis dahin treffen allerdings bereits wütende eMail aus Amorbach ein, wie man denn so einen Kandidaten aufstellen könne. Sicherlich wurden die Grünen hier schon ein wenig nervös. Man hatte einfach in der Eile verpasst die Person zu checken. Eine einfache Suche bei Google hätte vielleicht etwas ergeben. Womöglich nichts zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, aber zumindest die “interessanten” Leserbriefe des Herrn in der Boten vom Untermain.
Die Nominierung am Montag endete dann auch für die Grünen in einer Pleite. Der Kreisverband nominierte den Kandidaten nicht. Zuvor hatten Bürger aus Amorbach den Kandidaten fachgerecht zerlegt und den Grünen offenbart, was sie sich da angelacht hätten. Das muss man sich natürlich auf der Zunge zergehen lassen.

Einen ausführlichen Bericht liefert die Bote vom Untermain.

Und jetzt. Ein wenig Musik.

Die Urlaubszeit ist eine schöne Zeit. Vor allem wenn gleichzeitig keine SPD Termine warten. Im August habe ich diese in der Tat auf ein Minimum reduziert. Das hat nicht nur meiner Dissertation gut getan, sondern bot auch Raum sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Mal schnell in drei Tagen einen 500 Seiten Roman lesen (Das Lied von Eis und Feuer 3), mit meiner Tochter im Sandkasten spielen, zeitraubende Computerspiele zocken, das gemeinschaftliche Seriengucken wieder aufnehmen (HIMYM usw.) oder ein wenig Musik hören. Interessanter Weise verspürte ich dagegen keine Lust diesen Blog zu füllen. Das war mal anders, aber gut, Blogs sind ja angeblich auch out und so.

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Neues Mixtape – 12 Karat


Am Besten gleich archivieren.

Vorsitzender? Oh, Shit!?

Zugegeben, der erste Gedanke war: “Oh, shit!” als man mir den Vorsitz des SPD Ortsverein Weilbach antrug. Und dies aus ganz verschiedenen Gründen. Erstmal kam diese Sache sehr unerwartet und es war nie mein Ziel auf Ortsebene in den Vorstand zu gehen. Außerdem läuft es bei uns gut im Ortsverein und niemand hat ernsthaft mit einem Wechsel gerechnet. Trotzdem und da kommt der nächste Teil des Gedankens, bedeutet so ein “Posten” viel Arbeit: Papierkram, Organisationsarbeit und Termine. Im Grunde habe ich genügend Verpflichtungen. Aber dann ein weiterer Teilgedanke: Vorsitzender des Ortsvereins – schon eine große Ehre. Und gleich wieder der nächste Teilgedanke konzentriert in meinem “Oh shit”: So viel Verantwortung!

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