Die Jungsozialisten Amorbach bestehen seit 11 Jahren. Kurz vor Ende des 10. Jahres feierte die neue Crew das Jubiläum.
Zur Feierstunde am Nachmittag war die Landesvorsitzende Marietta Eder geladen. Auch waren MdL Harald Schneider, SPD Kreisvorsitzender Thorsten Meyerer, Juso Kreisvorsitzende Christine Breunig, OV Vorsitzender Wolfgang Härtel und für die SPD Kreistagsfraktion Ulrich Schüren anwesend. Auf dem Foto auch die beiden Juso Sprecher der AG Adi Härtel und Janos Höh. Und ganz links Robin Haseler für den SPD&Juso Unterbezirk.
Main-Echo beobachtet Twitter
Das Main-Echo beobachtet im
Bundestagwahlkampf auch Twitter. Dabei stieß das
Regionalblatt auch auf den Account von Robin Haseler.
Am ersten August besuchte die Juso
Landesvorsitzende Marietta Eder die Jusos im Unterbezirk
Main-Spessart/Miltenberg. Im Rahmen der
Jusos-on-Tour-Reihe wollte sie sich ein Bild von der
Lage vor Ort machen.
Auf dem Bezirksparteitag der SPD
Unterfranken in Gemünden am Main stellte Robin Haseler
den Antrag der SPD Main-Spessart/Miltenberg zu weiteren
Investitionen in Bildungsinfrastruktur vor.
Statement zur Europawahl 2009
Auf Anfrage der Boten vom Untermain
(Main-Echo) habe ich folgende Stellungnahme zur
Wahlnachlese abgegeben:
Die Europawahl war
eine schwere Niederlage für die SPD. Auch im Landkreis
Miltenberg hat die SPD fast überall Verluste hinnehmen müssen.
Nur wenige Ortsvereine, wie mein Heimatort Weilbach, konnten
gegenüber der Europawahl 2004 an Stimmen zulegen.
Die Wählerinnen und Wähler haben bei der Europawahl meiner
Meinung nach mehr über nationale Themen abgestimmt, denn über
den zukünftigen Kurs Europas. Dies lag auch daran, dass die
meisten Parteien einen relativ themenarmen und wenn dann
nationalen Wahlkampf geführt haben. Ich nehme da die SPD nicht
aus. Europa und der Spitzenkandidat standen dabei nicht so sehr
im Zentrum. So hätte ich mir eine Fokussierung auf den SPD
Spitzenkandidaten Martin Schulz gewünscht, den die SPD als
deutschen EU-Kommissar sehen möchte. Diese schwache
Personalisierung hat uns deutlich geschadet.
Die CSU hat es wieder geschafft sich als Alleinvertretung für
Bayern zu verkaufen und damit geworben, nur sie könne
Abgeordnete aus Bayern ins Parlament schicken. Die Wählerinnen
und Wähler scheinen dies so wahrgenommen zu haben und haben
entsprechend ihre Stimme abgegeben. Trotzdem hat Unterfranken
nun eine Abgeordnete mehr im Europaparlament. Unsere
unterfränkische SPD-Kandidatin Kerstin Westphal (Schweinfurt)
ist ins Parlament eingezogen. Das ist ein kleines Trostpflaster
und vor allem sehr wichtig für zukünftige Zuschüsse aus Europa
für die Region Unterfranken.
Über die niedrige Wahlbeteiligung darf man sich aber bei der
geringen Polarisierung, der Themenarmut und der geringen
Personalisierung nicht beschweren. Die Bürgerinnen und Bürger
haben mit ihrer Wahlenthaltung auch ihren Unmut zum Ausdruck
gebracht. Das hat vor allem die SPD getroffen. Darüber müssen
wir uns Gedanken machen. Das ist mehr als nur ein
Mobilisierungsproblem sondern auch ein tiefgehendes
Strukturproblem in unserer Region. Die SPD wird daran zu
knabbern haben, immerhin schnitt die SPD in ganz Bayern so
bodenlos schlecht ab. Ich halte dies daher für mehr als nur
einen Warnschuss in Richtung SPD. Aber das ist kein Grund nicht
mehr für unsere Ziele zu streiten und werben. Viel mehr muss so
ein Ergebnis Anlass sein in allen Bereichen eine Erneuerung der
SPD im Kreis Miltenberg voran zu treiben.
(In gekürzter Form am 16.06.09 im
Main-Echo erschienen)